Willkommen bei Kaktus-Steffen

Eine Reise durch das Kakteenjahr



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Einige Kakteen bilden Kindel, die man abtrennt, neu bewurzelt und schon hat man eine neue Pflanze. Viele Kakteen jedoch lassen sich nur über Samen vermehren. Die besten Aussaaterfolge hatte ich bislang mit der Fleischermethode, allerdings nicht in Gläsern, sondern im Plastikbecher. Als Aussaaterde benutze ich ein Gemisch aus gewaschenen Betonsand und guter Aussaaterde, je zur Hälfte. Auch ein Gemisch aus gutem Torf und Betonsand, 1:1, hat sich bestens bewährt.

 Das Gemisch feuchte ich leicht an, wichtig, da sich staubtrockenes Subtrat nicht erhitzt, und erhitze das ganze im Plastikbeutel in der Mikrowelle. Pro Liter Substrat ist mindesten eine Zeit von 2 Minuten erforderlich. Den Beutel aber nicht zubinden, der zerplatzt sonst. Riecht etwas streng, hat aber den gewünschten Erfolg, dass alle Keime, die den Erfolg der Aussaat gefährden könnten, Art abgetötet werden.

 Das Substrat lasse ich etwas abkühlen und streue den mit Aatiram gebeizten Samen, meist 100 Korn, in einen Becher, je nach Größe der Samen auf die Oberfläche. Samen leicht andrücken und in Samenkornstärke mit Betonsand abstreuen.
 
 Gewaschenen Betonsand nehme ich deshalb, weil er aus fast reinem Quarz besteht, nicht teuer ist (10Liter Eimer € 0,60) und seinen Zweck erfüllt.

An einem warmen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, erscheinen die ersten Sämlinge - je nach Art - bereits nach 3 Tagen.
  Ganz geöffnet werden die Becher, nachdem der Großteil der Samen aufgegangen sind und sich die ersten Dornen zeigen. Von da an kommen sie auch ins Gewächshaus. Der Becher bekommt seitlich je ein Loch, so dass die Aussaat normal mit gegossen werden kann und überschüssiges Wasser abläuft. Auf diese Art und Weise ausgesät, halte ich Schädlinge und Pilze von der Aussaat fern.

 


 

 




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